PLANSPIELE UND SIMULATIONEN

Learning By Doing

In Planspielen und Simulationen können komplexe Themen einfach und verständlich vermittelt werden. Durch interaktive Trainingskonzepte bleiben die Seminare spannend, die Teilnehmenden lernen spielerisch und entwickeln schnell relevante Entscheidungs- und Handlungskompetenzen.

Im Gegensatz zur “echten Welt” erhalten die Teilnehmer in Simulationen unmittelbares Feedback, ohne die sonst nötigen zeitlichen Spannen und in ihrer Komplexität auf das Wesentliche reduziert. So werden die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen und Handlungen direkt erlebbar gemacht und die damit verbundene Emotionalität stellt sicher, dass die (Lern-) Inhalte auch langfristig haften bleiben.

Neben Unternehmens-Planspielen – in denen betriebswirtschaftliches Know-How und unternehmerisches Denken und Handeln vermittelt werden – können auch Themen wie Teambuilding / Teamführung oder Projektmanagement mit Hilfe von Simulationen und Planspielen vermittelt und begleitet werden.

Haptische Unternehmens-Planspiele

So lernen Ihre Mitarbeiter:innen unternehmerisches Denken und Handeln!

In Unternehmens-Planspielen können alle Bereiche der BWL (Betriebswirtschaftslehre), bezogen auf Wirtschaftssektoren (z.B. Produktion, Handel, Dienstleistung) abgebildet werden. Die Durchführung kann zusätzlich auf die jeweilige Zielgruppe (Einsteiger, Fortgeschrittene, usw.) angepasst und um individuelle Lerninhalte (z.B. firmeninterne KPIs, Unternehmensstrategie, usw.) ergänzt werden.

Die haptische Umsetzung stellt sicher, dass die Teilnehmenden die Bedeutung sonst eher trockener Begriffe wie “Eigenkapital” oder “Wertschöpfung” hautnah erleben und so ein tiefes Verständnis dafür entwickeln. So werden z.B. auf einem Spielbrett Produktionseinheiten durch Wertträger repräsentiert und händisch durch den Produktionszyklus bewegt. Dabei füllt sich der Wertträger Schritt für Schritt mit Münzen, die am Ende die Herstellkosten dieses Produktes ergeben. Wenn beim Verkauf ein höherer Preis als die Herstellkosten erzielt wird, erleben die Teilnehmenden den “magischen Moment”, dass ein Deckungsbeitrag erwirtschaftet wurde und zusätzliches Geld “von außen” auf ihr Spielbrett kommt.

Über mehrere Jahre führen die Teilnehmenden ihre Organisation und erleben die Folgen ihrer Managemententscheidungen. Nach jedem Jahr erstellen Sie eine GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) und eine Bilanz, und errechnen wichtige KPIs (Key Performance Indicators).

Unternehmens-Simulation online

€BUS – Easy Business Understanding Simulation

In der €BUS-Unternehmens-Simulation übernimmt eine größere Firma einen kleineren Dienstleister, mit dem bereits eine langjährige gute Geschäftsbeziehung bestand. Das Unternehmen war in wirtschaftliche Schieflage geraten und sowohl das Management als auch die Mitarbeitenden sind froh, einen “weißen Ritter” gefunden zu haben.

Die neue Mutter stellt kurzfristig die Zahlungsfähigkeit sicher und ist langfristig bereit frisches Kapital einzubringen. Die Teilnehmenden schlüpfen in die Rolle von Mitgliedern eines Management-Teams, das sicherstellen soll, dass diese Finanzspritze gut eingesetzt wird.

Dazu müssen sich die Teilnehmenden einen Überblick über die Situation verschaffen: sie erstellen und analysieren die Bilanz sowie die GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) und errechnen wichtige KPIs (Key-Performance-Indicators / Kennzahlen). Auf dieser Grundlage entscheiden sich die Teams für eine Strategie, leiten geeignete Maßnahmen ab, setzten diese um und analysieren deren Erfolg.

Gespielt wird €BUS online über einen vollen Tag in Gruppen von min. 3 bis max. 12 Teilnehmenden, die regelmäßig in Kleingruppen (den Management-Teams) arbeiten.

Das Beer-Game

Ein Klassiker der Management-Simulationen

Das Beer-Game – oder mit vollem Namen das “MIT Beer Distribution Game” – wurde in den 1960iger Jahren am MIT (Massachusetts Institute of Technology) entwickelt. Anfangs wurden damit systemische Verhaltensstrukturen von Menschen erforscht. Wenig später wurde mit einer weiterentwickelten Version Studenten der sogenannte “Bullwhip-Effect (Peitscheneffekt) in Versorgungsketten (Supply-Chains) erklärt und direkt erlebbar gemacht.

Die Simulation läuft grundsätzlich so: die Teilnehmenden arbeiten in kleinen Teams. Jedes Team repräsentiert eine Stufe in einer Lieferkette vom Produzenten bis zum Endkunden. Das Produkt ist in der Regel Bier in Kisten (… was zum Namen des Spiels geführt hat); es funktioniert natürlich genauso mit vielen anderen Produkten.

Die Aufgabe besteht darin, während der Simulation die Kosten für Lagerhaltung und Lieferverzug möglichst gering zu halten. Die einzige Kommunikation zwischen den Marktteilnehmern besteht in den wöchentlichen Bestellungen des jeweiligen Kunden sowie den wöchentlichen Lieferungen des jeweiligen Lieferanten. Durch einen einzigen sprunghaften Anstieg der Nachfrage beim Endverbraucher und die Zeitverzögerung zwischen Bestellung und Lieferung schaukelt sich das System schnell auf und führt zu extremen Schwankungen der Bestell- und Lagermengen sowie zu hohen Kosten für Lagerhaltung und Lieferverzug (Bullwhip-Effect).

Im Laufe der Jahrzehnte wurden verschiedene Versionen und Adaptionen des Spiels entwickelt. Ich verwende eine Version, die auf dem Design der Universität Klagenfurt beruht und von Dr. Kai Riemer (University of Sydney & University of Münster / www.beergame.org) weiterentwickelt wurde.

Das Beer Game kann zu unterschiedlichen Trainingsthemen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten eingesetzt werden, um nachhaltig Verständnis zu erzeugen und Verhalten zu optimieren:

  • Supply-Chain-Management
  • Systemisches Denken
  • Logistik
  • Prozessmanagement
  • Kommunikation und Wissensmanagement
  • Change-Management

Optimale Ergebnisse erzielt man bei einem Simulationsaufbau mit 4 Stufen (z.B. Brauerei, Vertriebszentrum, Großhändler, Einzelhändler) und 2 bis 4 Teammitgliedern pro Stufe. Für die Simulation – inklusive Einleitung und Reflektion – sollte ein voller Tag zur Verfügung stehen.

Interesse, das Wachstum Ihrer Mitarbeitenden und Ihrer Organisation zu fördern? Nehmen Sie Kontakt mit mir auf …